Mittwoch, 17. Oktober 2012
Erbärmlich
Oft fragst du dich, womit du es verdient hast so zu sein. Was dein Schicksal ist und wieviel du selbst eigentlich beitragen kannst. Du fragst dich, wie du all das schaffen sollst, dein Aufgaben, deine Pflicht, dein Leben. Und im Grunde bist du nur Feige. Ziehst den Schwanz ein und gibst auf, bevor du überhaupt angefangen hast. Du versuchst es nicht einmal. Genauergesagt bist du ziellos, generell zum Scheitern verurteilt, aber immerhin noch mit dem Sagen bestraft, dich hochrappeln zu können. Du bist zu deinem eigenen Leidwesen ein Steh-auf-Männchen, nur dass mit jedem neuen Erheben, Teile von dir auf dem Boden kleben bleiben und jedes Mal, wenn du die Hände ausstreckst, fliegen sie in einer Windböe davon, du rennst ihnen Hinterher, doch mit jedem Schritt entfernst du dich von dir. Das Wort fehlt noch um dich zu beschreiben, das Wort dass deinen Charakter ganz macht, das fehlt. Doch anstatt etwas zu ändern, ziehst du deine Knie unter das Kinn und wiegst dich hin und her, versuchst zu verschieben, was nicht verschoben werden kann, versuchst zu verdrängen, was standhaft in deinen Gedanken sitzt und verzweifelst innerlich. Erbärmlich, das bist du.
Samstag, 8. September 2012
Da hast du dein Paradies.
Du lebst in voller Zufriedenheit, wie's scheint,
nur eine Scheinwirklichkeit, denn
trotzdem kannst du niemals glücklich sein;
du hast keine Probleme mehr,
aber ohne das erscheint selbst Glück dir leer.
Du willst verzweifelt Fehler machen,
bist unglücklich alles geschafft zu haben.
Und sitzt Tag ein Tag aus bei deinem Festessen,
dir kommt's vor wie ein Leichenschmaus,
siehst dich um, alle lachen,
kannst niemanden glücklich machen,
weil sie all das ohnehin schon sind,
willst wieder zurück zum Kind in dir,
weil Kindheit mit Erwachsen sein verschwimmt,
machst nur noch was du willst und
erschrickst als du merkst was du nicht fühlst.
Egal wohin du gehst, alles bunte erscheint dir grau,
doch selbst in dieser Welt ist der Himmel tiefblau,
und alle Menschen sind zufrieden, aber lügen,
wenn sie sagen dass sie Glücklich sind.
Und du Schwelgst in in endloser Glückseligkeit,
dir kommt's wie die Hölle vor, muss denn alles super sein?
Nichts und niemand hat hier Namen mehr,
jeder geht unter in dem Meer aus Besonderheit,
in dem du langsam in den Scheintod treibst.
Nur noch lachende Gesichter, grinsend,
danach sterben durch den Richter,
weil Zuversicht dein Henker wird,
und Vertrauen keinen Cent wert.
Wenn jeder an sich selber denkt,
alle in den Urlaub fliegen,
aber keiner mehr das Flugzeug lenkt,
dann hat die Gesellschaft versagt,
an jeden ist gedacht, jeder schaufelt sein Grab,
Und wenn du durch die Straßen läufst,
wo willst du hin, denn:
Egal wohin du gehst, alles bunte erscheint dir grau,
doch selbst in dieser Welt ist der Himmel tiefblau,
wenn Glück in Trostlosigkeit verschwimmt,
und alle lügen, wenn sie sagen, dass sie glücklich sind.
________________________________________________
Dies ist ein Text der schon geschrieben ist, und schon erschienen ist, auf des Narren ersten Blog,
und wieder gelöscht, weil er dort nicht hineinpasste. Nun ist er erneut zu lesen, und man hofft er gefällt. Ist nicht einfach zu verstehen, was der Narr wohl damit will, aber dieser Drang kommt und geht, und wenn er letzten Endes nicht in Tintenschrift auf Blättern steht, ist die Muße eine Verschwendung.
Thront über euch,
auf seinen Knien,
der Harlekin.
nur eine Scheinwirklichkeit, denn
trotzdem kannst du niemals glücklich sein;
du hast keine Probleme mehr,
aber ohne das erscheint selbst Glück dir leer.
Du willst verzweifelt Fehler machen,
bist unglücklich alles geschafft zu haben.
Und sitzt Tag ein Tag aus bei deinem Festessen,
dir kommt's vor wie ein Leichenschmaus,
siehst dich um, alle lachen,
kannst niemanden glücklich machen,
weil sie all das ohnehin schon sind,
willst wieder zurück zum Kind in dir,
weil Kindheit mit Erwachsen sein verschwimmt,
machst nur noch was du willst und
erschrickst als du merkst was du nicht fühlst.
Egal wohin du gehst, alles bunte erscheint dir grau,
doch selbst in dieser Welt ist der Himmel tiefblau,
und alle Menschen sind zufrieden, aber lügen,
wenn sie sagen dass sie Glücklich sind.
Und du Schwelgst in in endloser Glückseligkeit,
dir kommt's wie die Hölle vor, muss denn alles super sein?
Nichts und niemand hat hier Namen mehr,
jeder geht unter in dem Meer aus Besonderheit,
in dem du langsam in den Scheintod treibst.
Nur noch lachende Gesichter, grinsend,
danach sterben durch den Richter,
weil Zuversicht dein Henker wird,
und Vertrauen keinen Cent wert.
Wenn jeder an sich selber denkt,
alle in den Urlaub fliegen,
aber keiner mehr das Flugzeug lenkt,
dann hat die Gesellschaft versagt,
an jeden ist gedacht, jeder schaufelt sein Grab,
Und wenn du durch die Straßen läufst,
wo willst du hin, denn:
Egal wohin du gehst, alles bunte erscheint dir grau,
doch selbst in dieser Welt ist der Himmel tiefblau,
wenn Glück in Trostlosigkeit verschwimmt,
und alle lügen, wenn sie sagen, dass sie glücklich sind.
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Dies ist ein Text der schon geschrieben ist, und schon erschienen ist, auf des Narren ersten Blog,
und wieder gelöscht, weil er dort nicht hineinpasste. Nun ist er erneut zu lesen, und man hofft er gefällt. Ist nicht einfach zu verstehen, was der Narr wohl damit will, aber dieser Drang kommt und geht, und wenn er letzten Endes nicht in Tintenschrift auf Blättern steht, ist die Muße eine Verschwendung.
Thront über euch,
auf seinen Knien,
der Harlekin.
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Montag, 30. Juli 2012
The Jester
Ich hab gesehen, zu was Menschen fähig sind,
habe gesehen, wie weit sie gehen können,
welche Grausamkeit hinter den Gesichtern ruht
und welche Wärme und zeitgleich Verschlossenheit
den Meisten innewohnt.
Ich war da und sah noch viel,
etwas, das nicht in diese Zeilen passt.
Während die Menschheit schlief,
war ich hellwach.
Ich bin die zwei Seiten des lachenden Gesichts,
die eine siehst du, die andere nicht.
Ich Wandel zwischen Humor und Wahnsinn
schwanke auf dem schmalen Grad,
ob ich verlier' oder gewinn',
davon hängt mein Leben ab.
Auch wenn ich nicht so aussehe,
soviel kann ich verraten,
ich bin nicht was ich bin,
ich bin der -
Harlekin.
Ab hier schreibt nun ein anderer. Paperman setzt eine neue Maske auf. Hiermit stelle ich mich vor, der Jester (zu deutsch: Tor). Ich habe lange über eine neue Figur nachgedacht, so sind Paperman und der Spiegelschreiber doch nur weiterhin fiktiv, gegeben hat es die beiden noch nie. Vielleicht wird das hier auch zu einem Kunstprojekt ausgebaut, wer weiß, Ideen hätte ich schon. Aber nun gut, man wird sehen.
Was dieser Text soll? Ich bin Beobachter, bin der, der schweigend steht, während alle Welt sich dreht. Allerdings habe ich aufgehört den Finger zu heben und Moralapostel zu spielen. Hat es keinen Sinn, ich bleib lieber, wer ich bin.
Throhnt über euch,
hoch oben,
auf seinen Knien,
der Harlekin.
habe gesehen, wie weit sie gehen können,
welche Grausamkeit hinter den Gesichtern ruht
und welche Wärme und zeitgleich Verschlossenheit
den Meisten innewohnt.
Ich war da und sah noch viel,
etwas, das nicht in diese Zeilen passt.
Während die Menschheit schlief,
war ich hellwach.
Ich bin die zwei Seiten des lachenden Gesichts,
die eine siehst du, die andere nicht.
Ich Wandel zwischen Humor und Wahnsinn
schwanke auf dem schmalen Grad,
ob ich verlier' oder gewinn',
davon hängt mein Leben ab.
Auch wenn ich nicht so aussehe,
soviel kann ich verraten,
ich bin nicht was ich bin,
ich bin der -
Harlekin.
Ab hier schreibt nun ein anderer. Paperman setzt eine neue Maske auf. Hiermit stelle ich mich vor, der Jester (zu deutsch: Tor). Ich habe lange über eine neue Figur nachgedacht, so sind Paperman und der Spiegelschreiber doch nur weiterhin fiktiv, gegeben hat es die beiden noch nie. Vielleicht wird das hier auch zu einem Kunstprojekt ausgebaut, wer weiß, Ideen hätte ich schon. Aber nun gut, man wird sehen.
Was dieser Text soll? Ich bin Beobachter, bin der, der schweigend steht, während alle Welt sich dreht. Allerdings habe ich aufgehört den Finger zu heben und Moralapostel zu spielen. Hat es keinen Sinn, ich bleib lieber, wer ich bin.
Throhnt über euch,
hoch oben,
auf seinen Knien,
der Harlekin.
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Donnerstag, 5. Juli 2012
Auftakt - Kapitel I
„Hast du schon die neue
gesehen? Sie schaut so gut aus! Ich wette sie ist voll eingebildet, schau dir
an wie die rumrennt, du KANNST nicht wegschauen, nicht mal, wenn du wolltest!“,
unaufhörlich, dieses Gebrabbel. „Anny, hör mit der scheiße auf! Nur weil sie
Matt gefällt, brauchst du nicht ewig über sie herziehen. Es ist okay, kapiert?!
Und jetzt halt die Klappe!“ Ihre Freundin quasselte gleich wieder los: „Ist mir
egal ob sie deinem besten Freund gefällt oder nicht, ich kann sie nicht leiden.
Ich sag‘s dir, die wird nur Ärger machen.“
Sophie schnaubte und rückte ihre Brille gerade, sie ließ sich von so jemandem nicht aus der Ruhe bringen, Anny sagte das eh nur, um sie zu unterstützen. Sie beide hatten die „Neue“ noch nicht einmal gesehen, nur ihre beste Freundin hatte gestern das Facebook Profil gestalkt. Die Brille rutschte wieder ihre halbe Nase herunter und sie schnaubte erneut, und schob das dünne Gestell ein Stück weiter nach oben. Sie beschleunigte ihre Schritte um Anny zu verstehen zu geben, dass sie das Thema für beendet hielt. Es war so ein guter Tag, und sie wollte ihn sich nicht durch irgendwelche Unwichtigkeiten verhunzen lassen.
Die gepflasterte Straße flog unter ihr vorüber, wie auf einem Fließband und Vögel schwirrten in der Luft, um den Tag zu begrüßen. Anny redete immer noch, doch irgendwie schaffte Sophie es sie aus ihrem Kopf zu verbannen und ihre Stimme auszublenden. Sie hatte gestern extra viel gelernt weil ihr Mathelehrer meinte, sie sollten sich besser gut vorbereiten, was unmissverständlich das Anstehen eines Tests ankündigte. Ein Grinsen breitete sich auf ihrem Gesicht aus. Sie würde es diesem alten, sexistischen Trottel zeigen, und ihm beweisen, dass auch sie zu etwas Nutze war. Das dachte sie sich jedes Mal, und in einem Test nach dem anderen erzielte sie Bestnoten.
Sophie schnaubte und rückte ihre Brille gerade, sie ließ sich von so jemandem nicht aus der Ruhe bringen, Anny sagte das eh nur, um sie zu unterstützen. Sie beide hatten die „Neue“ noch nicht einmal gesehen, nur ihre beste Freundin hatte gestern das Facebook Profil gestalkt. Die Brille rutschte wieder ihre halbe Nase herunter und sie schnaubte erneut, und schob das dünne Gestell ein Stück weiter nach oben. Sie beschleunigte ihre Schritte um Anny zu verstehen zu geben, dass sie das Thema für beendet hielt. Es war so ein guter Tag, und sie wollte ihn sich nicht durch irgendwelche Unwichtigkeiten verhunzen lassen.
Die gepflasterte Straße flog unter ihr vorüber, wie auf einem Fließband und Vögel schwirrten in der Luft, um den Tag zu begrüßen. Anny redete immer noch, doch irgendwie schaffte Sophie es sie aus ihrem Kopf zu verbannen und ihre Stimme auszublenden. Sie hatte gestern extra viel gelernt weil ihr Mathelehrer meinte, sie sollten sich besser gut vorbereiten, was unmissverständlich das Anstehen eines Tests ankündigte. Ein Grinsen breitete sich auf ihrem Gesicht aus. Sie würde es diesem alten, sexistischen Trottel zeigen, und ihm beweisen, dass auch sie zu etwas Nutze war. Das dachte sie sich jedes Mal, und in einem Test nach dem anderen erzielte sie Bestnoten.
Die Straße hatte sich
verschmälert und war nur noch zu einem asphaltierten Weg geschrumpft,
eingeleitet durch zwei rot-weiß-gestreifte Pfosten. Die Schüler die hier
herumliefen gingen alle auf ihre Schule, doch kannte sie kaum Leute hier. Sie
brauchte auch nicht mehr, sie hatte Matt. Und Anny. Die Steigung der Auffahrt
zur Schule ließ ihre Muskeln brennen, aber Matt hatte ihr gestern am Esstisch
eröffnet, er warte morgen am Schultor auf sie. Und tatsächlich, als sie zwischen
zwei uralten großen Eichen um eine Ecke bog und die letzten Meter zu dem
verrosteten Tor hinaufrannte, an welchem schon die Farbe abblätterte, sah sie
ihn.
Er lehnte an einer steinernen Säule, die die Scharniere für das Tor trug, und seine Augen blitzten unter seinen verstrubbelten Kupferhaaren hervor. Sophie lachte und winkte, auch Matt hob die Hand, doch als Sophie nur noch wenige Meter entfernt war, schob sich ein Mädchen vor sie, direkt in ihren Weg.
Schlitternd kam Sophie zum Stehen, Kieselsteine prasselten über den Asphalt in alle Richtungen.
Der Rock, den die Person vor ihr trug verbarg kaum ihren Hintern, welcher, das musste sie sich eingestehen, ziemlich vollkommen aussah. Sophies Blick wanderte nach oben. Der Rücken war von einem bauchfreien Top bedeckt auf das lange, rotbraune Haare wallten. Anstatt Sophie zu beachten, find das Mädchen vor ihr an zu reden, mädchenhaft, kindlich und mit, leider, unheimlich viel Charme.
„Uhm, hi, ich bin Kylie!“, ein hohes Lachen, mit vermutlich viel weißen Zähnen, dachte Sophie, sie konnte jedoch dank der Haarpracht nichts sehen. „Ich bin neu hier und hab keine Ahnung wo ich hin muss… Kannst du mir den weg zeigen? Das wär unglaublich cool!“, das Mädchen legte einen Finger an die Lippen.
Matt sah ziemlich überfordert drein. „Äh, klar?“ Er hatte nicht einmal mehr Zeit sich bei Sophie zu entschuldigen, da die andere sich Freudestrahlend auf ihn war, und sich bei ihm im Arm einhakte. „Woah, danke, wie süß von dir.“ Sie drehte in abrupt um, doch warf sie noch einen Blick nach hinten.
Eiskalte, blaue Augen durchbohrten Sophie, und sie schreckte unmerklich zusammen, während sich ein triumphierendes Grinsen auf dem Kylies Gesicht ausbreitete. Jene zuckte die Schultern und ging mit Matt davon. Sophie hörte sie noch sagen: „Und, wo müssen wir hin? Ich hab echt keinen Plan, haha.“ Matts Antwort war schon nicht mehr zu vernehmen.
Sophies Brille machte sich langsam Selbstständig doch fing sie sie im letzten Millimeter ihrer Nase auf und schob sie wieder an ihren eigentlichen Platz zurück. Nach einer Sekunde merkte sie, dass ihr Mund offen stand. Sie sah wie ein Trottel aus. Nunja, eigentlich ja immer, aber ein alleingelassener Trottel, das ist schlimmer, dachte sie.
Er lehnte an einer steinernen Säule, die die Scharniere für das Tor trug, und seine Augen blitzten unter seinen verstrubbelten Kupferhaaren hervor. Sophie lachte und winkte, auch Matt hob die Hand, doch als Sophie nur noch wenige Meter entfernt war, schob sich ein Mädchen vor sie, direkt in ihren Weg.
Schlitternd kam Sophie zum Stehen, Kieselsteine prasselten über den Asphalt in alle Richtungen.
Der Rock, den die Person vor ihr trug verbarg kaum ihren Hintern, welcher, das musste sie sich eingestehen, ziemlich vollkommen aussah. Sophies Blick wanderte nach oben. Der Rücken war von einem bauchfreien Top bedeckt auf das lange, rotbraune Haare wallten. Anstatt Sophie zu beachten, find das Mädchen vor ihr an zu reden, mädchenhaft, kindlich und mit, leider, unheimlich viel Charme.
„Uhm, hi, ich bin Kylie!“, ein hohes Lachen, mit vermutlich viel weißen Zähnen, dachte Sophie, sie konnte jedoch dank der Haarpracht nichts sehen. „Ich bin neu hier und hab keine Ahnung wo ich hin muss… Kannst du mir den weg zeigen? Das wär unglaublich cool!“, das Mädchen legte einen Finger an die Lippen.
Matt sah ziemlich überfordert drein. „Äh, klar?“ Er hatte nicht einmal mehr Zeit sich bei Sophie zu entschuldigen, da die andere sich Freudestrahlend auf ihn war, und sich bei ihm im Arm einhakte. „Woah, danke, wie süß von dir.“ Sie drehte in abrupt um, doch warf sie noch einen Blick nach hinten.
Eiskalte, blaue Augen durchbohrten Sophie, und sie schreckte unmerklich zusammen, während sich ein triumphierendes Grinsen auf dem Kylies Gesicht ausbreitete. Jene zuckte die Schultern und ging mit Matt davon. Sophie hörte sie noch sagen: „Und, wo müssen wir hin? Ich hab echt keinen Plan, haha.“ Matts Antwort war schon nicht mehr zu vernehmen.
Sophies Brille machte sich langsam Selbstständig doch fing sie sie im letzten Millimeter ihrer Nase auf und schob sie wieder an ihren eigentlichen Platz zurück. Nach einer Sekunde merkte sie, dass ihr Mund offen stand. Sie sah wie ein Trottel aus. Nunja, eigentlich ja immer, aber ein alleingelassener Trottel, das ist schlimmer, dachte sie.
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So Leute, paperman hier. Die Geschichte wächst und wächst und der Plot steht. Hier baut sich quasi eine Geschichte auf, um sie nach Paris (siehe Feder und Tinte) zu schicken. Die Charaktere sind diesmal etwas untypisch für mich und ich versuche noch während dem schreiben, diese richtig kennen zu lernen. Ich hoffe dieses Kapitel weiß trotzdem zu gefallen,
paperman.
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Mittwoch, 4. Juli 2012
Die Kapitel eines Lebens (Prolog) - Sophies Series
» Die Kapitel eines
Lebens.
„ […]Manchmal ist es schon komisch wie eine Geschichte beginnt. Manchmal weiß man nicht einmal mehr WO sie beginnt. Es ist schwer die einzelnen Kapitel, seines noch so besonderen Lebens, auseinander zu Halten. Und unweigerlich frage ich mich zunehmend häufiger, ist das alte jetzt vorbei? Hat das neue schon angefangen ohne dass ich es gemerkt habe? Man kann sich niemals sicher sein. […] "
22.10.11 Lil’S «
„ […]Manchmal ist es schon komisch wie eine Geschichte beginnt. Manchmal weiß man nicht einmal mehr WO sie beginnt. Es ist schwer die einzelnen Kapitel, seines noch so besonderen Lebens, auseinander zu Halten. Und unweigerlich frage ich mich zunehmend häufiger, ist das alte jetzt vorbei? Hat das neue schon angefangen ohne dass ich es gemerkt habe? Man kann sich niemals sicher sein. […] "
22.10.11 Lil’S «
Sie klappte ihr MacBook
zu, die kleinen Kratzer auf der Aluminiumhülle glänzten weiß im Sonnenlicht,
das durch die kleinen, aber offenstehenden Fenster fiel. Kleine Staubfetzen und
Pollen, trieben durch die Strahlen hindurch wie durch Honig und segelten
langsam, ganz langsam hinunter auf ihren ordentlichen Glastisch. Wenn schon
einmal der Sommer vor der Tür stand, sollte man ihn ja wohl auch hereinlassen.
Sie grinste sich selbst im Spiegel zu, kam sich gleichzeitig unglaublich dumm
dabei vor und hörte wieder auf. So etwas machte sie nie, vor allem nicht in der
Öffentlichkeit. Sogar das Mädchen im Spiegel bekam leicht rote Wangen, und
pustete sich zur Ablenkung eine Locke blondes Haar aus dem Gesicht. Sie hatte
ihre Mähne zu einem Dutt hochgebunden, aber ein paar Strähnen hauten einfach
immer ab und am Ende kam sie sich vor wie eine Ananas, der übel mitgespielt
wurde. Sie hatte einfach zu viele Haare!
Entnervt sah sie auf die Uhr. Viertel nach Vier, genau wie geplant fertig geworden. Von der Schule gekommen und gleich hingesetzt. Zwischendurch etwas gegessen. Lernen. Nach den Haussaufgaben ein Blogeintrag geschrieben, ihn aber nicht veröffentlicht. Sie fand sich eigentlich ganz normal, auch wenn sie einige unübersehbare Macken hatte, aber wer hatte das nicht? Sie schrieb gerne und viel, für einen Blog den sie nicht einmal hatte, sie veröffentlichte keinen einzigen ihrer Einträge. Ihr bester Freund sagte, sie lerne zu viel, aber Schule war ihr einfach unheimlich wichtig. Sie schob den Stuhl vom gläsernen Schreibtisch weg, hörte wie die Rollen kurz über den Boden schabten und dann gegen den Teppich stießen, und sprang auf.
Genau im Selben Moment klingelte es unten an der Tür und ihre Mutter schrie: „Sophie! Mach die Tür auf“, von irgendwo anders im Haus. „Ja! Bin auf dem Weg!“ Während sie sich ihre Hose wieder anzog, und strampelnd mit einem Bein in der Luft hing, hörte sie wie die Haustür, die schon seit sie denken konnte immer ein wenig quietschte, aufschwang. Jetzt gab es nur noch zwei Optionen, eine davon kam nicht wirklich in Frage, und während sie noch die Möglichkeiten abwog, stahl sich ein Grinsen auf ihr Gesicht und ihre Sommersprossen hoben sich um ein paar Zentimeter.
Der letzte Hosenknopf rutschte ins Loch, und ein kleiner Lufthauch wehte um ihre nackten Füße, als sie sich auch schon umdrehte. Ihre Zimmertür stand sperrangelweit offen und zwischen den hölzernen Türbalken stand ein Junge, grinste dämlich in die Welt und verstrubbelte sein Haar mit seiner Hand. Sophie musste lachen, als sie ihren besten Freund so sah, nämlich so, wie sie ihn immer gesehen hatte. Er streckte ihr die Hand entgegen, er hatte kleine Hände, was sie nicht störte, sie hatte noch nie irgendetwas an ihm gestört, naja, fast. Er grinste immer noch. „Kommst du mit nach unten, deine Mum hat Essen gemacht und mich eingeladen.“
„Davon hast du mir aber nichts erzählt!“, gab sie beleidigt zurück. Sie wollte nicht dass er sie in ihrem Lern-Outfit sah. Nicht- … Nichtmehr. Sie wusste nicht einmal wieso, als er weg war hätte sie gesagt es würde sie nicht stören, aber jetzt wo er plötzlich hier stand...
„Ich wollte dich nicht überraschen, deswegen hab ich dir nichts erzählt.“, ein entschuldigender Blick von oben, aus stahlgrauen Augen. Sie durfte ihm das nicht durchgehen lassen!
„Pff. Du kannst mich mal, heute wäschst du ab!“, sagte sie und ging geradewegs an der verdutzten Gestalt vorbei, über die Schulter streckte sie ihm die Zunge heraus, und war schon um die Ecke die Treppe runter verschwunden. „Was ist denn mit der los?“, murmelte der Junge und zerstrubbelte seine Haare. Eine Sekunde später folgte er ihr.
Entnervt sah sie auf die Uhr. Viertel nach Vier, genau wie geplant fertig geworden. Von der Schule gekommen und gleich hingesetzt. Zwischendurch etwas gegessen. Lernen. Nach den Haussaufgaben ein Blogeintrag geschrieben, ihn aber nicht veröffentlicht. Sie fand sich eigentlich ganz normal, auch wenn sie einige unübersehbare Macken hatte, aber wer hatte das nicht? Sie schrieb gerne und viel, für einen Blog den sie nicht einmal hatte, sie veröffentlichte keinen einzigen ihrer Einträge. Ihr bester Freund sagte, sie lerne zu viel, aber Schule war ihr einfach unheimlich wichtig. Sie schob den Stuhl vom gläsernen Schreibtisch weg, hörte wie die Rollen kurz über den Boden schabten und dann gegen den Teppich stießen, und sprang auf.
Genau im Selben Moment klingelte es unten an der Tür und ihre Mutter schrie: „Sophie! Mach die Tür auf“, von irgendwo anders im Haus. „Ja! Bin auf dem Weg!“ Während sie sich ihre Hose wieder anzog, und strampelnd mit einem Bein in der Luft hing, hörte sie wie die Haustür, die schon seit sie denken konnte immer ein wenig quietschte, aufschwang. Jetzt gab es nur noch zwei Optionen, eine davon kam nicht wirklich in Frage, und während sie noch die Möglichkeiten abwog, stahl sich ein Grinsen auf ihr Gesicht und ihre Sommersprossen hoben sich um ein paar Zentimeter.
Der letzte Hosenknopf rutschte ins Loch, und ein kleiner Lufthauch wehte um ihre nackten Füße, als sie sich auch schon umdrehte. Ihre Zimmertür stand sperrangelweit offen und zwischen den hölzernen Türbalken stand ein Junge, grinste dämlich in die Welt und verstrubbelte sein Haar mit seiner Hand. Sophie musste lachen, als sie ihren besten Freund so sah, nämlich so, wie sie ihn immer gesehen hatte. Er streckte ihr die Hand entgegen, er hatte kleine Hände, was sie nicht störte, sie hatte noch nie irgendetwas an ihm gestört, naja, fast. Er grinste immer noch. „Kommst du mit nach unten, deine Mum hat Essen gemacht und mich eingeladen.“
„Davon hast du mir aber nichts erzählt!“, gab sie beleidigt zurück. Sie wollte nicht dass er sie in ihrem Lern-Outfit sah. Nicht- … Nichtmehr. Sie wusste nicht einmal wieso, als er weg war hätte sie gesagt es würde sie nicht stören, aber jetzt wo er plötzlich hier stand...
„Ich wollte dich nicht überraschen, deswegen hab ich dir nichts erzählt.“, ein entschuldigender Blick von oben, aus stahlgrauen Augen. Sie durfte ihm das nicht durchgehen lassen!
„Pff. Du kannst mich mal, heute wäschst du ab!“, sagte sie und ging geradewegs an der verdutzten Gestalt vorbei, über die Schulter streckte sie ihm die Zunge heraus, und war schon um die Ecke die Treppe runter verschwunden. „Was ist denn mit der los?“, murmelte der Junge und zerstrubbelte seine Haare. Eine Sekunde später folgte er ihr.
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Wie ihr sehen könnt, ist dies etwas neues. Der Anfang,
ein Versuch und vielleicht/hoffentlich noch viel mehr. Hier ensteht
eine Geschichte, Stück für Stück, mit euch, weil ihr die Räder am Wagen
seid, und der Sprit muss noch reichen. Teil des Versuches "Stilbruch" Den ich in einem älteren Post schon einmal angesprochen habe. Ich versuche hierbei mich mehr auf Dialoge zu verlassen als auf metaphorische Satzkonstrukte und weniger zu beschreiben. Klappt noch nicht so ganz, aber wir werden sehen. Ziel ist es, die Geschichte fertig zu kriegen. Ende.
Was meine Abwesenheit betrifft, so erfordern persönliche
Angelegenheiten, das Abitur und einige andere unwichtigere Dinge leider
sehr viel Widmung und Aufmerksamkeit, weswegen Papermans
Schreibmaschine leider etwas einstaubt, aber man tut was man kann. Alte
Dinge glänzen schließlich auch.
Wie üblich, aus Worten gegossen,
Paperman.
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Text
Samstag, 30. Juni 2012
Tastenflieger.
Wie in meinem ersten Blog, der von Spiegelschreibers Reisen erzählt, und dem ich mein Herzblut gewidmet habe, geht es auch hier um ein Geheimnis. Das Große, allumfassende Hintergrundschema, das meine Finger über Tasten fliegen lässt. Nach und nach soll hier eine Geschichte, die allen Texten zu Grunde liegt enthüllt werden. Und ihr, genauso wie ich, habt keine Ahnung.
Manchmal fühl' ich mich wie ein Psychiater, der zu viel Sonne abbekommen hat. Jeder muss Glaubwürdig sein, Credibility haben. Wenn ihr hier das sucht, wenn ihr Authenzität wollt, habt ihr euch gehörig verirrt. Das hier ist viel zu durcheinander und viel zu groß, um es zu durchschauen, aber was am Ende rauskommt könnt ihr verfolgen. Quasi eine Art Experiment, ihr seid mit dabei, und ich auch.
Wer große Erwartungen hat, der wird enttäuscht, und wer keine hat, der ist sicher gut beraten. Das wird kein Fashionblog, Modeblog, oder sonst einer der besonders "hippen" dieser Zeit. Ich lasse mich hier und da mal über ein Thema aus, versuche das in meiner dummen, verschrobenen Weise auszudrücken. Und wenn es jemanden interessiert, dann super! Auch wenn ich kaum glaube, dass das jemals der Fall sein wird. Aber gut einen Versuch ist es wert. Feder und Tinte lesen jetzt auch ungefähr 38 Leute mehr als ich gedacht habe.
Gegossen aus Worten,
paperman.
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