Samstag, 8. September 2012

Da hast du dein Paradies.

Du lebst in voller Zufriedenheit, wie's scheint,
nur eine Scheinwirklichkeit, denn
trotzdem kannst du niemals glücklich sein;
du hast keine Probleme mehr,
aber ohne das erscheint selbst Glück dir leer.
Du willst verzweifelt Fehler machen,
bist unglücklich alles geschafft zu haben.
Und sitzt Tag ein Tag aus bei deinem Festessen,
dir kommt's vor wie ein Leichenschmaus,
siehst dich um, alle lachen,
kannst niemanden glücklich machen,
weil sie all das ohnehin schon sind,
willst wieder zurück zum Kind in dir,
weil Kindheit mit Erwachsen sein verschwimmt,
machst nur noch was du willst und
erschrickst als du merkst was du nicht fühlst.

Egal wohin du gehst, alles bunte erscheint dir grau,
doch selbst in dieser Welt ist der Himmel tiefblau,
und alle Menschen sind zufrieden, aber lügen,
wenn sie sagen dass sie Glücklich sind.

Und du Schwelgst in in endloser Glückseligkeit,
dir kommt's wie die Hölle vor, muss denn alles super sein?
Nichts und niemand hat hier Namen mehr,
jeder geht unter in dem Meer aus Besonderheit,
in dem du langsam in den Scheintod treibst.
Nur noch lachende Gesichter, grinsend,
danach sterben durch den Richter,
weil Zuversicht dein Henker wird,
und Vertrauen keinen Cent wert.
Wenn jeder an sich selber denkt,
alle in den Urlaub fliegen,
aber keiner mehr das Flugzeug lenkt,
dann hat die Gesellschaft versagt,
an jeden ist gedacht, jeder schaufelt sein Grab,
Und wenn du durch die Straßen läufst,
wo willst du hin, denn:

Egal wohin du gehst, alles bunte erscheint dir grau,
doch selbst in dieser Welt ist der Himmel tiefblau,
wenn Glück in Trostlosigkeit verschwimmt,
und alle lügen, wenn sie sagen, dass sie glücklich sind.


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Dies ist ein Text der schon geschrieben ist, und schon erschienen ist, auf des Narren ersten Blog,
und wieder gelöscht, weil er dort nicht hineinpasste. Nun ist er erneut zu lesen, und man hofft er gefällt. Ist nicht einfach zu verstehen, was der Narr wohl damit will, aber dieser Drang kommt und geht, und wenn er letzten Endes nicht in Tintenschrift auf Blättern steht, ist die Muße eine Verschwendung.

Thront über euch,
auf seinen Knien,
der Harlekin.

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