„Hast du schon die neue
gesehen? Sie schaut so gut aus! Ich wette sie ist voll eingebildet, schau dir
an wie die rumrennt, du KANNST nicht wegschauen, nicht mal, wenn du wolltest!“,
unaufhörlich, dieses Gebrabbel. „Anny, hör mit der scheiße auf! Nur weil sie
Matt gefällt, brauchst du nicht ewig über sie herziehen. Es ist okay, kapiert?!
Und jetzt halt die Klappe!“ Ihre Freundin quasselte gleich wieder los: „Ist mir
egal ob sie deinem besten Freund gefällt oder nicht, ich kann sie nicht leiden.
Ich sag‘s dir, die wird nur Ärger machen.“
Sophie schnaubte und rückte ihre Brille gerade, sie ließ sich von so jemandem nicht aus der Ruhe bringen, Anny sagte das eh nur, um sie zu unterstützen. Sie beide hatten die „Neue“ noch nicht einmal gesehen, nur ihre beste Freundin hatte gestern das Facebook Profil gestalkt. Die Brille rutschte wieder ihre halbe Nase herunter und sie schnaubte erneut, und schob das dünne Gestell ein Stück weiter nach oben. Sie beschleunigte ihre Schritte um Anny zu verstehen zu geben, dass sie das Thema für beendet hielt. Es war so ein guter Tag, und sie wollte ihn sich nicht durch irgendwelche Unwichtigkeiten verhunzen lassen.
Die gepflasterte Straße flog unter ihr vorüber, wie auf einem Fließband und Vögel schwirrten in der Luft, um den Tag zu begrüßen. Anny redete immer noch, doch irgendwie schaffte Sophie es sie aus ihrem Kopf zu verbannen und ihre Stimme auszublenden. Sie hatte gestern extra viel gelernt weil ihr Mathelehrer meinte, sie sollten sich besser gut vorbereiten, was unmissverständlich das Anstehen eines Tests ankündigte. Ein Grinsen breitete sich auf ihrem Gesicht aus. Sie würde es diesem alten, sexistischen Trottel zeigen, und ihm beweisen, dass auch sie zu etwas Nutze war. Das dachte sie sich jedes Mal, und in einem Test nach dem anderen erzielte sie Bestnoten.
Sophie schnaubte und rückte ihre Brille gerade, sie ließ sich von so jemandem nicht aus der Ruhe bringen, Anny sagte das eh nur, um sie zu unterstützen. Sie beide hatten die „Neue“ noch nicht einmal gesehen, nur ihre beste Freundin hatte gestern das Facebook Profil gestalkt. Die Brille rutschte wieder ihre halbe Nase herunter und sie schnaubte erneut, und schob das dünne Gestell ein Stück weiter nach oben. Sie beschleunigte ihre Schritte um Anny zu verstehen zu geben, dass sie das Thema für beendet hielt. Es war so ein guter Tag, und sie wollte ihn sich nicht durch irgendwelche Unwichtigkeiten verhunzen lassen.
Die gepflasterte Straße flog unter ihr vorüber, wie auf einem Fließband und Vögel schwirrten in der Luft, um den Tag zu begrüßen. Anny redete immer noch, doch irgendwie schaffte Sophie es sie aus ihrem Kopf zu verbannen und ihre Stimme auszublenden. Sie hatte gestern extra viel gelernt weil ihr Mathelehrer meinte, sie sollten sich besser gut vorbereiten, was unmissverständlich das Anstehen eines Tests ankündigte. Ein Grinsen breitete sich auf ihrem Gesicht aus. Sie würde es diesem alten, sexistischen Trottel zeigen, und ihm beweisen, dass auch sie zu etwas Nutze war. Das dachte sie sich jedes Mal, und in einem Test nach dem anderen erzielte sie Bestnoten.
Die Straße hatte sich
verschmälert und war nur noch zu einem asphaltierten Weg geschrumpft,
eingeleitet durch zwei rot-weiß-gestreifte Pfosten. Die Schüler die hier
herumliefen gingen alle auf ihre Schule, doch kannte sie kaum Leute hier. Sie
brauchte auch nicht mehr, sie hatte Matt. Und Anny. Die Steigung der Auffahrt
zur Schule ließ ihre Muskeln brennen, aber Matt hatte ihr gestern am Esstisch
eröffnet, er warte morgen am Schultor auf sie. Und tatsächlich, als sie zwischen
zwei uralten großen Eichen um eine Ecke bog und die letzten Meter zu dem
verrosteten Tor hinaufrannte, an welchem schon die Farbe abblätterte, sah sie
ihn.
Er lehnte an einer steinernen Säule, die die Scharniere für das Tor trug, und seine Augen blitzten unter seinen verstrubbelten Kupferhaaren hervor. Sophie lachte und winkte, auch Matt hob die Hand, doch als Sophie nur noch wenige Meter entfernt war, schob sich ein Mädchen vor sie, direkt in ihren Weg.
Schlitternd kam Sophie zum Stehen, Kieselsteine prasselten über den Asphalt in alle Richtungen.
Der Rock, den die Person vor ihr trug verbarg kaum ihren Hintern, welcher, das musste sie sich eingestehen, ziemlich vollkommen aussah. Sophies Blick wanderte nach oben. Der Rücken war von einem bauchfreien Top bedeckt auf das lange, rotbraune Haare wallten. Anstatt Sophie zu beachten, find das Mädchen vor ihr an zu reden, mädchenhaft, kindlich und mit, leider, unheimlich viel Charme.
„Uhm, hi, ich bin Kylie!“, ein hohes Lachen, mit vermutlich viel weißen Zähnen, dachte Sophie, sie konnte jedoch dank der Haarpracht nichts sehen. „Ich bin neu hier und hab keine Ahnung wo ich hin muss… Kannst du mir den weg zeigen? Das wär unglaublich cool!“, das Mädchen legte einen Finger an die Lippen.
Matt sah ziemlich überfordert drein. „Äh, klar?“ Er hatte nicht einmal mehr Zeit sich bei Sophie zu entschuldigen, da die andere sich Freudestrahlend auf ihn war, und sich bei ihm im Arm einhakte. „Woah, danke, wie süß von dir.“ Sie drehte in abrupt um, doch warf sie noch einen Blick nach hinten.
Eiskalte, blaue Augen durchbohrten Sophie, und sie schreckte unmerklich zusammen, während sich ein triumphierendes Grinsen auf dem Kylies Gesicht ausbreitete. Jene zuckte die Schultern und ging mit Matt davon. Sophie hörte sie noch sagen: „Und, wo müssen wir hin? Ich hab echt keinen Plan, haha.“ Matts Antwort war schon nicht mehr zu vernehmen.
Sophies Brille machte sich langsam Selbstständig doch fing sie sie im letzten Millimeter ihrer Nase auf und schob sie wieder an ihren eigentlichen Platz zurück. Nach einer Sekunde merkte sie, dass ihr Mund offen stand. Sie sah wie ein Trottel aus. Nunja, eigentlich ja immer, aber ein alleingelassener Trottel, das ist schlimmer, dachte sie.
Er lehnte an einer steinernen Säule, die die Scharniere für das Tor trug, und seine Augen blitzten unter seinen verstrubbelten Kupferhaaren hervor. Sophie lachte und winkte, auch Matt hob die Hand, doch als Sophie nur noch wenige Meter entfernt war, schob sich ein Mädchen vor sie, direkt in ihren Weg.
Schlitternd kam Sophie zum Stehen, Kieselsteine prasselten über den Asphalt in alle Richtungen.
Der Rock, den die Person vor ihr trug verbarg kaum ihren Hintern, welcher, das musste sie sich eingestehen, ziemlich vollkommen aussah. Sophies Blick wanderte nach oben. Der Rücken war von einem bauchfreien Top bedeckt auf das lange, rotbraune Haare wallten. Anstatt Sophie zu beachten, find das Mädchen vor ihr an zu reden, mädchenhaft, kindlich und mit, leider, unheimlich viel Charme.
„Uhm, hi, ich bin Kylie!“, ein hohes Lachen, mit vermutlich viel weißen Zähnen, dachte Sophie, sie konnte jedoch dank der Haarpracht nichts sehen. „Ich bin neu hier und hab keine Ahnung wo ich hin muss… Kannst du mir den weg zeigen? Das wär unglaublich cool!“, das Mädchen legte einen Finger an die Lippen.
Matt sah ziemlich überfordert drein. „Äh, klar?“ Er hatte nicht einmal mehr Zeit sich bei Sophie zu entschuldigen, da die andere sich Freudestrahlend auf ihn war, und sich bei ihm im Arm einhakte. „Woah, danke, wie süß von dir.“ Sie drehte in abrupt um, doch warf sie noch einen Blick nach hinten.
Eiskalte, blaue Augen durchbohrten Sophie, und sie schreckte unmerklich zusammen, während sich ein triumphierendes Grinsen auf dem Kylies Gesicht ausbreitete. Jene zuckte die Schultern und ging mit Matt davon. Sophie hörte sie noch sagen: „Und, wo müssen wir hin? Ich hab echt keinen Plan, haha.“ Matts Antwort war schon nicht mehr zu vernehmen.
Sophies Brille machte sich langsam Selbstständig doch fing sie sie im letzten Millimeter ihrer Nase auf und schob sie wieder an ihren eigentlichen Platz zurück. Nach einer Sekunde merkte sie, dass ihr Mund offen stand. Sie sah wie ein Trottel aus. Nunja, eigentlich ja immer, aber ein alleingelassener Trottel, das ist schlimmer, dachte sie.
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So Leute, paperman hier. Die Geschichte wächst und wächst und der Plot steht. Hier baut sich quasi eine Geschichte auf, um sie nach Paris (siehe Feder und Tinte) zu schicken. Die Charaktere sind diesmal etwas untypisch für mich und ich versuche noch während dem schreiben, diese richtig kennen zu lernen. Ich hoffe dieses Kapitel weiß trotzdem zu gefallen,
paperman.
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