Samstag, 30. Juni 2012

Tastenflieger.

Kaum einem ist bekannt was ich hier eigentlich für einen Zirkus veranstalte. Ich habs mir schon oft gedacht, es ist auch besser so, im Grunde. Wüsste jemand, was hier so los ist, viele Menschen würden mich mit anderen Augen sehen. "Hätte nicht gedacht, dass du über soetwas nachdenkst."
Wie in meinem ersten Blog, der von Spiegelschreibers Reisen erzählt, und dem ich mein Herzblut gewidmet habe, geht es auch hier um ein Geheimnis. Das Große, allumfassende Hintergrundschema, das meine Finger über Tasten fliegen lässt. Nach und nach soll hier eine Geschichte, die allen Texten zu Grunde liegt enthüllt werden. Und ihr, genauso wie ich, habt keine Ahnung.
Manchmal fühl' ich mich wie ein Psychiater, der zu viel Sonne abbekommen hat. Jeder muss Glaubwürdig sein, Credibility haben. Wenn ihr hier das sucht, wenn ihr Authenzität wollt, habt ihr euch gehörig verirrt. Das hier ist viel zu durcheinander und viel zu groß, um es zu durchschauen, aber was am Ende rauskommt könnt ihr verfolgen. Quasi eine Art Experiment, ihr seid mit dabei, und ich auch.

Wer große Erwartungen hat, der wird enttäuscht, und wer keine hat, der ist sicher gut beraten. Das wird kein Fashionblog, Modeblog, oder sonst einer der besonders "hippen" dieser Zeit. Ich lasse mich hier und da mal über ein Thema aus, versuche das in meiner dummen, verschrobenen Weise auszudrücken. Und wenn es jemanden interessiert, dann super! Auch wenn ich kaum glaube, dass das jemals der Fall sein wird. Aber gut einen Versuch ist es wert. Feder und Tinte lesen jetzt auch ungefähr 38 Leute mehr als ich gedacht habe.

Gegossen aus Worten,
paperman.